Auf Augenhöhe – die Gesprächsreihe

 

Miteinander reden. Einander zuhören. Neue Perspektiven entdecken.

Man muss nicht immer einer Meinung sein, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Im Gegenteil: Gerade unterschiedliche Erfahrungen, Überzeugungen und Blickwinkel können unseren eigenen Horizont erweitern.

Mit „Auf Augenhöhe“ schafft die Evangelische Jakobusschule einen Raum für Begegnung und offenen Austausch. Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven kommen miteinander – und mit dem Publikum – ins Gespräch über Fragen, die uns als Schule und Gesellschaft bewegen.

Dabei geht es nicht darum, wer Recht hat oder wer am Ende wen überzeugt. Es geht darum, zuzuhören, nachzufragen, andere Sichtweisen auszuhalten und miteinander weiterzudenken.

Als Friedensstifterschule sind wir überzeugt: Frieden beginnt dort, wo Menschen einander wirklich wahrnehmen und miteinander reden – respektvoll, ehrlich und auf Augenhöhe.

„Durchblick“ gibt Impulse. „Auf Augenhöhe“ bringt Menschen ins Gespräch.

Nächster Termin: 

Friedensgespräche: Palästina. Israel. Deutschland.

Uhr

Wenn Zuhören wichtiger wird als Recht haben

Palästina. Israel. Deutschland.
Drei Orte, unzählige Geschichten – und ein Konflikt, bei dem Gespräche oft schon enden, bevor sie überhaupt begonnen haben.

Wie können wir über Israel und Palästina sprechen, ohne einander sofort in Lager einzuordnen? Wie können unterschiedliche Erfahrungen, Ängste, Verletzungen und Hoffnungen nebeneinanderstehen? Und was geschieht, wenn wir versuchen, nicht nur die eigene Perspektive zu erklären, sondern die des anderen wirklich zu hören?

Zum Auftakt unserer neuen Gesprächsreihe „Auf Augenhöhe“ wagen wir genau diesen Versuch.

Mit Siham Skocic und Eran Bar-Am treffen an diesem Abend eine deutsch-palästinensische und eine deutsch-israelische Perspektive aufeinander. Gemeinsam sprechen sie über einen Konflikt, der weit entfernt scheint und doch längst mitten in unserer Gesellschaft angekommen ist. Über persönliche Erfahrungen und unterschiedliche Sichtweisen. Über das, was trennt – aber auch über die Frage, was Verständigung möglich macht.

Dabei soll es nicht um ein politisches Streitgespräch gehen. Nicht darum, am Ende Gewinner und Verlierer einer Debatte zu bestimmen. Und auch nicht darum, einfache Antworten auf einen Konflikt zu finden, für den es keine einfachen Antworten gibt.

Es geht um etwas, das vielleicht schwieriger ist: einander zuzuhören. Fragen zu stellen. Widersprüche auszuhalten. Und den Menschen hinter einer Position wahrzunehmen.

Als Friedensstifterschule möchten wir Räume schaffen, in denen genau das möglich ist. Denn Frieden beginnt nicht erst dort, wo alle einer Meinung sind. Vielleicht beginnt er schon dort, wo Menschen trotz unterschiedlicher Sichtweisen miteinander im Gespräch bleiben.

Ein Abend ohne Anspruch auf einfache Antworten.
Aber mit dem Mut, einander zuzuhören.
Auf Augenhöhe.