Kirchentag in Dortmund

Am Mittwoch, den 19. Juni 2019 sind wir, Anton, Lukas, Conor, Paul, Ariadne, Leonie, Klara, Helene, Léane und Paula, zwei Hände voll Teenager, mit Frau Topp zum evangelischen Kirchentag nach Dortmund gefahren. Der Flixbus fuhr um 8:15 Uhr los, dies empfanden die meisten von uns allerdings für zu früh. Als alle einen Sitzplatz gefunden hatten, ging die sechsstündige Fahrt endlich los. Während der langen Fahrt vertrieben wir uns die Zeit mit Mau-Mau, reden, essen und dem guten, alten Handy. Als der Bus, indem wir uns den Po abgesessen hatten, endlich angekommen war, sind wir in die U-Bahn/S-Bahn gestiegen und zu unserem Quartier, einer Gemeinschaftsschule, gefahren. Als wir dort schließlich unser Gepäck abgeladen hatten, fuhren wir wieder in die Innenstadt zum Hansaplatz, um uns einen von drei Eröffnungsgottesdiensten anzuschauen. Dort sind wir bis zum Nachtsegen geblieben. Zwischendurch sind wir in der Umgebung von Stand zu Stand gegangen und haben Perlen gesammelt. (Abend der Begegnung) Nachdem sind wir in einer der überfüllten Bahnen, die auch den Rest des Kirchentags die meiste Zeit überfüllt blieben, gestiegen und zur Unterkunft zurück gefahren. Da der Nachtsegen so spät endete und wir am Morgen spätestens um 9:00 die Unterkunft verlassen mussten bekamen wir nur wenig Schlaf, dies sollte die nächsten Nächte so bleiben, doch das hat der Kirchentag so an sich.

Donnerstag, 20. Juni 2019
Manche sind schon um 4:30 aufgestanden, da diese Person dachte, aufräumen zu müssen. Dadurch waren wir alle sehr früh wach. Als alle wach und bereit waren, sind wir zum Frühstück gegangen, das ältere Damen für uns vorbereitet hatten. Diese kümmerten sich sehr darum, dass wir ja genug Butter hatten. Als wir mit dem Frühstück fertig waren sind wir wieder in die Innenstadt gefahren, um einen Workshop zu besuchen, indem man Bibelgeschichten in Minecraft bauen konnte. Leider gab es nicht genug Plätze für uns alle, weshalb drei von uns zu einem Tanz-Workshop im Hof der Schule, indem die Workshops stattgefunden haben, gegangen sind. Nachdem wir Psalm 23 auf einem Minecraftserver gebaut hatten, machten wir uns auf den Weg zum Fredenbaumplatz – dem Zentrum der Jugend. Wir wollten um 14:00 Uhr zum Planspiel „Keep cool-einfach das Weltklima aufs Spiel setzen“. Leider war dieser überfüllt, weswegen wir dort die Zeit totgeschlagen haben. Um 15:00 Uhr sind wir zu einem Mitmachkrimi gegangen, der erst 16:30 Uhr anfangen sollte, doch auch dieser war dann restlos überfüllt, sodass wir leider nicht mitmachen konnten. Ein Gospelworkshop hat dann doch noch den Tag gerettet. Anschließend gingen wir in den Gottesdienst „Grow!“. Als er fertig war sind wir mit der U-Bahn zum Hansaplatz in die Innenstadt zum Konzert von Culcha Candela. Leider war es auch hier so voll, dass einige von unserer Gruppe nicht mehr in den abgesperrten Bereich kamen. Als wir die Mutter von Frau Topp getroffen haben, sind wir zurück zur Unterkunft gefahren und haben in der Schule den Abend verbracht.

Freitag, 21. Juni 2019
Nach dem Aufstehen und Frühstücken wollten wir zum Musical „Das Gleichnis vom vertrauenden Sohn“. Eine Stunde bevor es anfing, hatten wir uns in die Schlange gestellt, doch leider kamen wir wieder nicht hinein. Nebenan war noch ein anderes Theaterstück. eine Laser Show, in der es um das Thema Flucht z.B. vor Krieg ging. Dort sind wir dann hinein, es war sehr schön gemacht und nur empfehlenswert. Dann wollten wir zum Gebet „on ice“ aber leider war auch dieses überfüllt. Vor Ort gab es aber viele Stände z.B. von Brot für die Welt und dort haben wir viel gespielt und ausprobiert. Als wir in die Bahn stiegen, um zum Zentrum der Jugend zu gelangen, sind Anton und Conor verloren gegangen. Am Fredenbaumplatz, ca. zwei Stunden später, haben wir uns dann zum Glück wiedergetroffen. Anschließend sind wir zum Zelt eins, dem größten Zelt im Zentrum der Jugend, gegangen zum Gottesdienst mit dem Thema: „Warum zögerst du noch?“.Danach sind wir dann zum Taizé-Gebet gefahren. Als es dann dunkel wurde, haben wir die Kerzen angezündet und natürlich auch ein wenig mit den Kerzen gespielt. Nach ca. zwei Stunden beten, singen und entspannen, sind wir zurück gefahren und haben noch fast du ganze Nacht geredet.

Samstag, 22. Juni 2019
An diesem Tag sind wir wieder zum Fredenbaumplatz gefahren und wollten ein Anti-Rassismus Training mitmachen. Leider konnten nur zwei Person hinein, die anderen sind zu einem kleinen Konzert gegangen und/ oder haben die zahlreichen Stände im Zentrum der Jugend besucht. Als der Workshop zu Ende war, haben wir uns wieder getroffen, sind zur Bühne auf einer grünen Wiese gegangen und haben beim Liedersingen am Mittag mitgemacht. Dort gab es einen Chor, der Lieder aus dem Liederbuch gesungen hat, die sich die Leute gewünscht haben. Wir haben dort auch Mittag gegessen, von Vegetarisch über Döner, konnte jeder seinem Geschmack nachgehen. Dann sind wir zu einem Disney Gottesdienst gegangen. Moderiert wurde dieser von Jack Sparrow und dem Kronleuchter von „Die Schöne und das Biest“ und dann wurden verschiedene Welten von Disney präsentiert und zu jeder gab es auch ein Lied. Das Abschlusskonzert war von Adel Tawil in der Innenstadt. Er hat alle seine Lieder gesungen und wir sind ordentlich mitgegangen. Im Anschluss an das Konzert war das letzte Mal der Nachtsegen mit Kerzen. Dann sind wir ins Bett gegangen und sind sofort eingeschlafen.

Sonntag, 23. Juni 2019
DER ABSCHLUSSGOTTESDIENST
Zum Abschlussgottesdienst sind wir mit den Massen ins BVB-Stadion gegangen. Vorher haben wir unser Gepäck in einem großen Zelt angeben können, damit wir es nicht beim Gottesdienst dabei haben mussten. Im Stadion wurde alles auf vier riesigen Bildschirmen gezeigt – die Gebete und Lieder wurden mit einer schwebe Kamera gefilmt. Zwischendrin wurden farbige Luftballons von Cheerleadern in die Mitte des Stadions gebracht. Dann haben wir weiter gesungen und gebetet. Wir sind dann zum Hauptbahnhof gefahren und in den Bus nach Karlsruhe eingestiegen. Dort kamen wir pünktlich an und wurden von unseren Eltern in Empfang genommen.

Text von Anton Feigl, Paula Feigl und Conor Körber

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