Eine Pädagogik vom Kinde hergedacht.
Orientierung an den kindlichen Bedürfnissen für eine individuelle Entwicklung und damit eine Entwicklung und Entfaltung des Soseins der jeweiligen Persönlichkeit des Kindes;

Ein Lernbegriff, der die einseitige intellektuelle Orientierung überwindet und die Kriterien der Aktivität, der Kreativität, der Selbstbestimmung, der Selbsttätigkeit, der Selbstverantwortung, der Selbstbildung und der Persönlichkeitsbildung miteinschließt;

Ein Lernbegriff unter der Prämisse des Begriffes der Entwicklung der Persönlichkeit und des inneren Bauplanes des Kindes;

Ein Lernort als Lebensgemeinschaft und als vorbereitete Umgebung, in der das Lernen nach den oben genannten Kriterien stattfinden kann;

Eine Lebensgemeinschaft, in der und durch die der Mensch zu seiner Persönlichkeit reifen kann.

Lehrerinnen und Lehrer, die dem Kind mit Respekt begegnen und dieses in seiner Persönlichkeit anerkennen, annehmen, führen und begleiten…

Die konkreten Auswirkungen der Reformpädagogik auf die Unterrichts- und Schulreform, lassen sich beispielhaft in der Betonung der Eigenaktivität des Kindes, in der Verwendung von Entwicklungsmaterialien, in der Einrichtung einer ästhetisch und intellektuell anregenden Lernumgebung, in der Strukturierung der Lernzeit nach einem rhythmisierten Wochenarbeitsplan und in der Öffnung der Schule gegenüber dem gesellschaftlichen Erfahrungsraum beschreiben. (vgl. auch Eichelberger, 2007)

 

Die evangelische Jakobus Gemeinschaftsschule hat viele reformpädagogische Elemente in ihrem Konzept vereint und das Kind ins Zentrum ihres Handels gestellt.