Orientierung an Frieden und Gerechtigkeit

Im Rückbezug auf den Gott der Bibel beziehen wir verantwortetes Bildungshandeln auf die Vision von Frieden und Gerechtigkeit sowie Bewahrung der Schöpfung. Rechtserziehung als Bildung des Rechtsbewusstseins sowie die Sensibilisierung für soziale Ungerechtigkeit und die Gleichberechtigung der Geschlechter sind wesentliche Elemente des evangelischen Bildungsverständnisses und bezieht die Geschlechtergerechtigkeit und damit prinzipiell Koedukation ein. Außerdem sehen wir die Notwendigkeit einer globalen bzw. ökumenischen Weite des Horizonts unserer Schule; weltbürgerliche Bildung muss immer auch interkulturelle und interreligiöse Bildung sein.

Die Friedenserziehung bezieht sich auf die vier grundlegenden Dimensionen des gerechten Friedens:
Frieden mit der Gemeinschaft (friedliches Miteinander im Nahbereich), Frieden mit der Erde (Umgang mit der Schöpfung und den Ressourcen), Frieden in der Wirtschaft (gerechtes Wirtschaften global und regional), Frieden zwischen den Völkern (Friedensethik, zivile Konfliktbearbeitung und –prävention) (EKIBA, Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens, S. 9).
Friedenserziehung lässt sich dabei nicht auf einzelne Themenfelder oder Unterrichtseinheiten begrenzen. Friedensrelevante Themen werden in allen Bereichen systematisch aufgegriffen. Friedenserziehung zielt auf die
Entwicklung und Gestaltung einer Schulkultur, die Frieden fördert. Gewaltfreiheit, Toleranz, Wertschätzung, Anerkennung und Respekt bilden dafür die Grundlage.
Unsere Schule lebt bewusst in einer Kultur des Friedens und richtet die Art des Lehrens und Lernens danach aus.

Umsetzungsbeispiele der Evangelischen Jakobus Gemeinschaftsschule

Klassenrat
tägliche Klassenkreise
Montagmorgen- und Freitag-Abschlusskreis (Wochenlied, Spruch der Woche, Sternstunden)
Projekt soziales Engagement (Jahrgang 7)
Biographie-Theater (Jahrgang 8)
Projekt Herausforderung (Jahrgang 9)
Seminare zu Cyber-Mobbing
Gottesdienste
Andachten
Lerncoaching