Besonderheiten

an der Evangelischen Jakobus Gemeinschaftsschule

Jahrgangsmischung

Unsere Lerngruppen werden in den Jahrgängen 5-7 jahrgangsgemischt unterrichtet. Ein Prinzip der Montessori-Pädagogik ist das Lernen in altersgemischten Gruppen, die ein besonders geeignetes Fundament für soziales Lernen bieten.

Durch das gemeinsame Arbeiten in einer altersgemischten Klasse wird das Lernen erleichtert, indem Kinder und Jugendliche, die in ihrer Denk- und Mitteilungsweise näher beieinander sind, sich gegenseitig helfen. Die jüngeren Kinder sehen das Verhalten und die Arbeiten der älteren Mitschüler und können sich daran orientieren. Die Eingewöhnungsphase in den Schulalltag gelingt schneller und problemloser, da die älteren sie als Paten begleiten und unterstützen.

Die älteren Schülerinnen und Schüler vervollkommnen ihr Wissen dadurch, dass sie anderen beim Lernen helfen. Sie müssen ihren Wissensschatz so ordnen und umarbeiten, dass sie ihn verständlich mitteilen können. Eigene Unklarheiten werden deutlich und zwingen zuerst zur Klärung.

Aus der gegenseitigen Hilfe bei schulischen Arbeiten und Aufgaben erwachsen Achtung der Kinder voreinander, Interesse aneinander, Verantwortung und Selbstbewusstsein.


Inklusion

Inklusion bedeutet Vielfalt anzunehmen und wertzuschätzen und drückt sich in individueller Förderung und Gleichberechtigung, aber nicht in Gleichbehandlung aus.

Gemeinsam Lernen / Individuell fördern

• tägliche gemeinschaftsfördernde Rituale
• für alle Schüler offener Projektunterricht z.B. „Easy-Projekt“
• lernen am „gemeinsamen Gegenstand“
• Differenzierung und Elementarisierung

• Freiarbeitsbegleitung
• individuelle Förderstunden (Förderung in Kleingruppen orientiert an individuellen Bedarfen)
• intensiviertes Coaching und Unterstützung bei der Wochenplanung


Multiprofessionelle Teams

In einer Lerngruppe arbeiten Lehrkräfte aller Schularten – Gymnasiallehrkräfte, Haupt- und Werkrealschullehrkräfte, Realschullehrkräfte sowie Sonderschulpädagogen, Erzieher und Lerntherapeuten – im Team zusammen.


Lehrerprofessionalität

Jede festangestellte Lehrkraft und jede Erzieherin/jeder Erzieher benötigt eine zusätzliche Qualifizierung, im Bereich Lerncoaching und/oder Montessori, um an der Jakobusschule arbeiten zu können. Die Qualifizierung muss, wenn noch nicht vorhanden, innerhalb der ersten drei Jahre berufsbegleitend erworben werden.


Unsere zertifizierten Lehrkräfte

Zertifikat Lerncoaching und Montessori:
Artur Drews, Judith Märkle, Elisa Topp, Christina Bayer, Johannes Rochlitz, Hannah Holland, Lukas Schreiber
Zertifikat LernCoaching/Learning Empowerment:
Heike Schassner-Weber
Montessori Diplom (für Jugendliche von 12-19 Jahren)
Magdalena Scherrer, Heike Schassner-Weber


Lerncoaching

Jede Schülerin/jeder Schüler hat seinen eigenen Lerncoach, mit dem er wöchentlich ca. 15 Minuten auf sein Lernen und seinen Lernerfolg schaut.
„Ich verhelfe ihm zum Erfolg, dafür bin ich da“
das ist die Grundhaltung, die ein Pädagoge beim Einsatz als Coach mitbringen muss.


Ganztag

Der Ganztag ist bei uns rhythmisiert. Selbstlernphasen lösen sich mit Inputs, Lerntreffs und Partner-und Gruppenarbeit ab.


Projekt soziales Engagement – Jahrgang 7

Gerade auch als evangelische Schule ist es uns wichtig, den SchülerInnen vielfältige Erfahrungsräume zu eröffnen, in denen sie diakonisch, sozial verantwortlich und unterstützend tätig werden können. Beim Projekt Soziale Verantwortung können sie unmittelbar erfahren, dass auch sie als junge Menschen einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft leisten können.

Zum Projekt


Jahrgang 8

Im 8. Schuljahr legen wir den Schwerpunkt auf Biographietheater und Berufsorientierung.

Wesentlich für Maria Montessori war, den jungen Menschen auf alle unvorhersehbaren Eventualitäten vorzubereiten, damit er selbstständig und flexibel die Zukunft bewältigen kann. Sie sprach von einem sogenannten „universalen Lehrplan“ und forderte ein Überwinden der traditionellen Fächerung der Inhalte. Die Jugendlichen sollen vertiefte Einsichten in die überfachlichen Zusammenhänge erlangen und kritisches Bewusstsein für die zentralen Fragen und Probleme der Menschheit entwickeln.

Ein profilbildender Schwerpunkt ist die Persönlichkeitsbildung durch Theater und die Berufsorientierung, die die Idee des Erdkinderplangedankens in die heutige Zeit transportieren sollen. Besonderes Ziel im 8. Schuljahr ist die Stärkung der Sozialkompetenzen der Schüler durch Herausforderungen und Verantwortungen.

Fahrplan Berufsorientierung