Besuch vom Nikolaus

Am 6. Dezember hat uns der Nikolaus in der Schule besucht. Weil wir aber so viele Kinder sind, war er in der ersten Freiarbeit im unteren Lernhaus und in der zweiten Freiarbeit im oberen Lernhaus. Der Kreis war ein bisschen chaotisch, aber die Gedichte waren toll. Die Weinachtsmaus war auch ziemlich toll. Eigentlich waren alle Gedichte toll. Manche haben ein bisschen Quatsch gemacht. Und am Schluss haben die Klassensprecher die Säcke abgeholt.

Geschrieben von Luisa und gemalt von Emma Ann (Leoparden)


Der neue Snoezelraum der Evangelischen Jakobusschule ist ein Traum für die Kinder!

Von allen Kindern, LehrerInnen, ErzieherInnen und der Schulleitung sei an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die großzügige Unterstützung ausgesprochen!

Die Sonderschulpädagogin Frau Feigl hat den Raum geplant und war die treibende Kraft bei der Organisation. Sie ist sehr erfahren, hat auch schon im Ausland gearbeitet und all ihr Wissen in diesen Raum eingebracht.

Mit großem Engagement hat sie viele Fahrten zu Einrichtungshäusern und Baumärkten auf sich genommen und hat in Katalogen die Dinge ausgewählt, an die es besondere Anforderungen gab, wie beispielsweise schwer entflammbare Vorhangstoffe speziell für die Einrichtung von Schulgebäuden.

Als das meiste des Materials in Kisten bereitstand, wurden Eltern und Kinder in einer Wochenendaktion zusammengetrommelt, um den Aufbau voranzutreiben. Es wurde fleißig geklopft, gehämmert, geschraubt, geleimt, zusammengesteckt, einsortiert und aufgehängt. Neben den acht Eltern waren auch Lieselotte, Frieda, Merle und Rouven (Schüler) sowie ihre Geschwister anwesend und haben mit Feuereifer mitgestaltet.

Nach diesem Termin war aber lange noch nicht alles fertig. Eine Mutter hat beispielsweise zuhause noch Vorhänge genäht. Frau Feigl hat im Nachhinein zusammengerechnet, dass sie ca. 64 Stunden am Raum gearbeitet hat – was deutlich mehr war als sie ursprünglich veranschlagt hatte. Auch der Hausmeister Herr Huber hat sich mächtig ins Zeug gelegt und unterstützt, wo es nur ging.

Die Kinder sind absolut begeistert von der tollen Kugellampe, die ihre Farbe ändern kann. Kommentar: „Sowas habe ich noch nie gesehen!“.
Was auch besonders geliebt wird, ist der Hängestuhl. Hier heißt es: gemütlich schaukeln, kuscheln und einfach mal zur Ruhe kommen. Von den Spielkisten mögen die Kinder die Magic-Sand-Kiste und die Reis-Kiste am liebsten.

Komplett fertig gestellt wurde der Raum Mitte März, also kurz vor den baden-württembergischen Osterferien. Die Kinder durften ab diesem Zeitpunkt schon in den Raum und er wurde vor allem morgens beim offenen Ankommen genutzt.

Nach den Ferien soll nun die offizielle Einführung erfolgen, so dass die anderen SonderschulpädagogInnen, LehrerInnen und ErzieherInnen sich auch mit dem Material vertraut machen können. Dies wird Frau Feigl übernehmen. Zudem wird es eine Regelung für die Kinder geben, wann der Raum offen ist und wer ihn wie benutzen darf. Weil er so schön ist, würden gerne ganz viele Kinder auf einmal darin spielen, aber er ist ja ein Snoezelraum und soll auch als solcher genutzt werden.

J. Dahlinger


Lesung des Autors Thomas J. Hauck in der Bücherei der Jakobusschule

Am Freitag, dem 26.10.2018 las der Autor, Schauspieler, Regisseur und Künstler Thomas J. Hauck in unserer Bücherei aus seinen Büchern vor.

Es war jedoch viel mehr als eine Lesung. Thomas J. Hauck riss Kinder und Pädagogen mit:
Er las, schauspielerte und erzählte.

Die Figuren seiner Bücher ließ er äußerst lebendig werden: Tilli aus „Die Sommersprosse“, die beiden „Bären“ aus „Der Gummibär und der Braunbär“ und Oma Frida aus „Oma Frida und das Seeungeheuer“. Sie alle begeisterten die großen und kleinen Zuhörer.

(Wörner)


Einschulungsfeier

Am Samstag, den 15.09.18, haben wir in einem Gottesdienst unsere 33 neuen ErstklässlerInnen, Quereinsteigerkinder sowie die neuen PädagogInnen an der Jakobus-Grundschule aufgenommen und willkommen geheißen.

Die Fuchs-Klasse hat den Gottesdienst toll vorbereitet und gestaltet.

An einem Einschulungstag ist die Schultüte besonders wichtig. Die Geschenke, die darin sind, sind mit guten Wünschen verbunden. Und darum haben die Fuchskinder eine Gute-Wünsche-Tüte für unsere Schulanfänger gepackt. Und neben all den Geschenken ist noch etwas in der Tüte, das man nicht sehen kann: Der Segen Gottes, die Kraft Gottes, die das Herz der Schulanfänger stark, mutig und froh machen will.

Während unsere Erstklässler ihre erste Unterrichtstunde hatten, wurden alle Gäste, die diesen besonderen Tag mitgefeiert haben, von Eltern der Stufe 2 bewirtet.

Herzlichen Dank an alle Beteiligten hierfür!

Foto Schulanfänger: M. Marke
Foto Schultüten: J. Krüger

(Wagenbach)


Unsere Patenkinder in Uganda

Die Projekthilfe Uganda e.V. ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, der in Uganda ein Entwicklungsprojekt mit Schulen, Berufsausbildung und einem kleinen Krankenhaus betreibt.
Die Mitarbeiter arbeiten alle ehrenamtlich; Flüge werden privat finanziert. Es entstehen keinerlei Verwaltungskosten.

84 % der Ugander leben im Buschland und 40 % in bitterer Armut. In dieser Gegend haben fast ein Viertel der Jugendlichen Aids. Man lebt in sehr kleinen Häuschen, die mit alten Wellblechstücken oder Gras belegt sind. Fenster gibt es keine oder sie sind zugenagelt. Vielleicht gibt es 1-2 Bettgestelle, oft gibt es nichts, nicht einmal Wolldecken. Gekocht wird auf 3 Steinen und zwar das, was um das Haus herum wächst. Oft bleibt nichts zum Verkaufen und so ist dann weder Schulgeld da noch Geld für lebenswichtige Medizin. Todesursache Nr. 1 sind Infektionskrankheiten durch unhygienisches Tümpelwasser, Nr. 2 ist Malaria und Nr. 3 Aids. 6,9 % der unter 5- jährigen Kinder sterben. Viele sind unter- oder fehlernährt, was bei kleinen Kindern zu geistigen Defiziten führen kann. Auch die Müttersterblichkeit ist hoch. Sehr viele Kinder werden von den Großmüttern versorgt, weil die Eltern gestorben sind.

Tief im Busch gibt es keine richtigen Schulen, so dass keine ausgebildeten Lehrer in dieses Gebiet kommen. Oft werden sie nicht bezahlt, weswegen sie nur ab und zu unterrichten. So bleiben viele Kinder nach vier Jahren zu Hause und können kaum schreiben. Die Jugendlichen sehen keine Chance und wandern ab in die Slums der Städte. Die Mädchen landen dann oft als Prostituierte und die Jungen in Diebesbanden.

Hilfe zur Selbsthilfe verbessert die Gesundheitsversorgung, ermöglicht einfache Berufsausbildungen und unterstützt bessere Anbaumethoden. Die Projekte werden so gestaltet, dass sie sich alle einmal selbst tragen. Hierzu zählen landwirtschaftliche Kurse für Bauern, der Bau von Brunnen mit sauberem Trinkwasser, HIV-Projekte für Jugendliche und Erwachsene, Herstellung und Verkauf von Bio-Briketts (Frauenprojekt) und der Aufbau einer Metzgerei (Männerprojekt mit Kreditsystem). Der Aufbau eines Krankenhauses mit 100 Betten hat die Gesundheitsversorgung enorm verbessert.

Der Verein hat inzwischen mehrere Schulen aufgebaut. Für die ganz Kleinen gibt es die Möglichkeit, eine zweijährige Vorschule zu besuchen. Anschließend können die Kinder von der Klassenstufe 1 bis 7 in einer der beiden Volksschulen unterrichtet werden. Danach gibt es die Möglichkeit, die weiterführende Schule bis zur Klasse 13 zu besuchen. Außerdem gibt es eine Gewerbeschule für mittlerweile acht Berufe. Die Schulen finanzieren sich über Spenden und Patenschaften.

(Quelle: Homepage Projekthilfe Uganda e.V.)

Auch die Evangelische Jakobusschule hat mittlerweile vier Patenschaften für Kinder in Uganda übernommen. Der jüngste Schüler besucht die zweite Klasse, das älteste Mädchen bereits die Klasse 7.

Die Kosten für diese Kinder werden in erster Linie durch den Förderverein getragen, der diese aus Spenden deckt. Von den Beiträgen wird sowohl das Schulgeld, als auch eine warme Mahlzeit pro Tag finanziert.

Auch unsere Schüler beteiligen sich aktiv an der Pflege der Patenschaften. Es werden regelmäßig Briefe in englischer Sprache verfasst und nach Uganda geschickt. Außerdem organisieren die Schüler Spendenaktionen, beispielsweise durch die Organisation von Bastelbasaren oder musikalischen Darbietungen. Auch in unseren Gottesdiensten geht die Sammlung der Kollekte regelmäßig an unsere Patenkinder.

Bei vielen Schülern besteht ein großes Interesse, sowohl an den Patenkindern im Speziellen als auch dem afrikanischen Kontinent im Allgemeinen. So erleben wir den Kontakt zu dem Verein und den Kindern in Uganda als sehr bereichernd für unseren Schulalltag.

Wenn Sie Interesse haben, die Patenschaft für ein Kind in Uganda zu übernehmen oder sich näher über den Verein informieren möchten besuchen Sie die Homepage www.projekthilfe-uganda.de.

Ansprechpartnerin an unserer Schule ist Frau Peters.

(Peters)


Das „Plastik-Projekt“ der Fledermäuse

Wir haben zuerst einmal einen kleinen Spaziergang gemacht.

Wir hatten die Aufgabe zu zählen, was wir an Plastik alles herumliegen sehen. Wir sind zur Elternhaltestelle gelaufen, sind dann aber wieder zurückgegangen. In der Schule angekommen, hat jede Gruppe ihre Zahl vorgestellt. Bei einer Gruppe ist die Zahl 1000000 raus gekommen. Nach einigen Tagen ging es dann endgültig los!!!!!!!!!!!!!!!!

Wir haben über verschiedene Themen gesprochen, zum Beispiel über Mikroplastik, die Vermeidung von Plastik und was mit unserem Plastikmüll passiert. Eine Gruppe hat mit Hilfe von verschiedenen Experimenten gezeigt, wie man Plastikmüll vermeiden kann. Beispielsweise, wie man selbst Shampoo und Mundspülung herstellt.

Eine andere Gruppe hat festgestellt, dass der Großteil des Plastikmülls verbrannt wird. Dabei gehen wichtige Rohstoffe verloren und giftige Gase werden in die Luft abgegeben.

Leider landen Unmengen von Plastik im Meer, was das Leben der Meereslebewesen gefährdet. Viele Tiere sterben, weil sie zu viel Mikroplastik essen.

Außerdem haben vier Kinder einen Ausflug in den Unverpackt-Laden gemacht.

Bei einer Führung wurden ihnen viele Lebensmittel gezeigt, die man einfach ohne Plastik zu verwenden, kaufen kann.

Unser Plastik-Projekt war ein spannendes Erlebnis.

(Antonia Retzer)


Wie kommt ein Kind zur Welt?

Die Adlerklasse hatte Besuch von einer Hebamme. Frau Fery brachte sehr viele Materialien mit. Wir lernten wie ein Kind im Mutterleib heranwächst, wie groß und wie schwer es in den einzelnen Monaten ist. Es war sehr spannend. Wir durften auch vieles ausprobieren. Wir lernten wie eine Hebamme die Herztöne des Kindes abhört und was sonst ihre Aufgaben sind.

Wir durften einen Rucksack packen der genau so schwer war, wie wir bei der Geburt waren. Mit dem Rucksack vor dem Bauch konnten wir uns fühlen wie unsere Mama sich damals kurz vor unserer Geburt fühlte. Alle die Lust hatten durften von ihrer eigenen Geburt erzählen. Es war ein sehr spannender Tag. Danke Frau Fery.

(Adlerklasse)