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Sani-AG: Trainieren der Reanimation

Dank der Initiative „LÖWEN RETTEN LEBEN“ bekamen wir im letzten Jahr Übungsmodelle geschenkt, um an unserer Schule die Reanimation bei einem plötzlichen Herzstillstand trainieren zu können. Am Mittwoch wurden die Puppen nun zum ersten Mal in der Sani-AG eingesetzt, um die diesjährigen Sanis in Sachen Wiederbelebung zu schulen.
Das Auffindeschema mit Anschauen, Ansprechen, Anfassen und der 10 Sekunden dauernden Atemkontrolle (dabei Kopf überstrecken nicht vergessen!) beherrschen die Sanis schon seit Beginn des Schuljahres. Nun wurde das Drücken geübt – die einzige Maßnahme, die den Kreislauf aufrechterhält und so das Gehirn mit Sauerstoff versorgt.
Um den richtigen Rhythmus zu finden, ließen wir im Hintergrund verschiedene Lieder laufen. Der Klassiker „Stayin‘ alive“ durfte dabei natürlich nicht fehlen, doch auch „Biene Maja“ kam bei den Schülern gut an.

(Bayer)


Besuch vom Nikolaus

Am 6. Dezember hat uns der Nikolaus in der Schule besucht. Weil wir aber so viele Kinder sind, war er in der ersten Freiarbeit im unteren Lernhaus und in der zweiten Freiarbeit im oberen Lernhaus. Der Kreis war ein bisschen chaotisch, aber die Gedichte waren toll. Die Weinachtsmaus war auch ziemlich toll. Eigentlich waren alle Gedichte toll. Manche haben ein bisschen Quatsch gemacht. Und am Schluss haben die Klassensprecher die Säcke abgeholt.

Geschrieben von Luisa und gemalt von Emma Ann (Leoparden)


In der Weihnachtsbäckerei…

Am Freitag, den 14.12.18, zeigte die SMV (der Schülerrat der GMS), was es heißt, gewählte Vertreter der Schüler und Schülerinnen zu sein. Mit verschiedenen Plätzchen verköstigten sie ihre Mitschüler und bedankten sich so für das Vertrauen und die Stimme eines jeden Einzelnen bei der Wahl im Oktober. Mit weiteren Aktionen mit und für die Schülerschaft wird sich die SMV im Laufe des Schuljahres zurückmelden…

(Topp)


Adventsgottesdienst der Gemeinschaftsschule

Am Freitag vor dem ersten Advent fand der diesjährige Adventsgottesdienst der GMS statt. In den Räumlichkeiten der freien evangelischen Gemeinde Karlsruhe feierten wir einen festlichen Gottesdienst, bei dem viele Schüler in Theater, Gesang und musikalische Begleitung mit eingebunden waren. Danke an das Team, das den Gottesdienst vorbereitet hat und danke an die FeG Karlsruhe, dass wir die Räumlichkeiten dafür nutzen durften.

(Hakenberg)


Der neue Snoezelraum der Evangelischen Jakobusschule ist ein Traum für die Kinder!

Von allen Kindern, LehrerInnen, ErzieherInnen und der Schulleitung sei an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die großzügige Unterstützung ausgesprochen!

Die Sonderschulpädagogin Frau Feigl hat den Raum geplant und war die treibende Kraft bei der Organisation. Sie ist sehr erfahren, hat auch schon im Ausland gearbeitet und all ihr Wissen in diesen Raum eingebracht.

Mit großem Engagement hat sie viele Fahrten zu Einrichtungshäusern und Baumärkten auf sich genommen und hat in Katalogen die Dinge ausgewählt, an die es besondere Anforderungen gab, wie beispielsweise schwer entflammbare Vorhangstoffe speziell für die Einrichtung von Schulgebäuden.

Als das meiste des Materials in Kisten bereitstand, wurden Eltern und Kinder in einer Wochenendaktion zusammengetrommelt, um den Aufbau voranzutreiben. Es wurde fleißig geklopft, gehämmert, geschraubt, geleimt, zusammengesteckt, einsortiert und aufgehängt. Neben den acht Eltern waren auch Lieselotte, Frieda, Merle und Rouven (Schüler) sowie ihre Geschwister anwesend und haben mit Feuereifer mitgestaltet.

Nach diesem Termin war aber lange noch nicht alles fertig. Eine Mutter hat beispielsweise zuhause noch Vorhänge genäht. Frau Feigl hat im Nachhinein zusammengerechnet, dass sie ca. 64 Stunden am Raum gearbeitet hat – was deutlich mehr war als sie ursprünglich veranschlagt hatte. Auch der Hausmeister Herr Huber hat sich mächtig ins Zeug gelegt und unterstützt, wo es nur ging.

Die Kinder sind absolut begeistert von der tollen Kugellampe, die ihre Farbe ändern kann. Kommentar: „Sowas habe ich noch nie gesehen!“.
Was auch besonders geliebt wird, ist der Hängestuhl. Hier heißt es: gemütlich schaukeln, kuscheln und einfach mal zur Ruhe kommen. Von den Spielkisten mögen die Kinder die Magic-Sand-Kiste und die Reis-Kiste am liebsten.

Komplett fertig gestellt wurde der Raum Mitte März, also kurz vor den baden-württembergischen Osterferien. Die Kinder durften ab diesem Zeitpunkt schon in den Raum und er wurde vor allem morgens beim offenen Ankommen genutzt.

Nach den Ferien soll nun die offizielle Einführung erfolgen, so dass die anderen SonderschulpädagogInnen, LehrerInnen und ErzieherInnen sich auch mit dem Material vertraut machen können. Dies wird Frau Feigl übernehmen. Zudem wird es eine Regelung für die Kinder geben, wann der Raum offen ist und wer ihn wie benutzen darf. Weil er so schön ist, würden gerne ganz viele Kinder auf einmal darin spielen, aber er ist ja ein Snoezelraum und soll auch als solcher genutzt werden.

J. Dahlinger


Anknüpfungspunkte InklusionVortrag und Seminar

Anfang März beteiligte sich die Evangelische Jakobusschule als Gastgeberin an einer besonderen Veranstaltung zum Thema „Inklusion“. Eingeladen hatte die „lag, Landesarbeitsgemeinschaft Gemeinsam leben – gemeinsam lernen“, zusammen mit der Elterninitiative EFI (Eltern und Freunde für Inklusion), zu einem Vortrag und einem Seminar. Der Vortrag fand am 1. März im Ständehaussaal und das Seminar am folgenden Vormittag in der Jakobusschule statt. Die Referenten waren Prof. Dr. Andreas Hinz und Ines Boban, die vor allem dadurch bekannt sind, dass sie den sogenannten „Index für Inklusion“ ins Deutsche übersetzt und durch verschiedene Publikationen bei uns bekannt gemacht haben.

Der Vortrag wurde von interessierten Eltern, Lehrern und Erziehern besucht, u.a. war das in der Jakobusschule jüngst gewählte Inklusionsteam vollzählig vertreten. Ganz praktisch ging es mit der Inklusion bereits an der Abendkasse los: Kinder mit und ohne Down-Syndrom kassierten. Nach den Begrüßungen durch die lag-Vertreterin Claudia Heizmann und Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup entfaltete das Referenten-Duo eine ganze Palette von „Anknüpfungspunkten“ – so das Thema der Veranstaltung: grundsätzliche Aspekte, Elemente aus dem „Index“ und internationale Beispiele aus der Praxis der Inklusion. Bei Letzteren wurde Sarah Heizmann, eine junge Frau mit Down-Syndrom, als Interview-Partnerin in den Vortrag einbezogen, auch dies ein Beispiel praktizierter Inklusion.

Von dem Seminar am folgenden Vormittag würde vermutlich jeder der zwanzig Teilnehmerinnen einen etwas anderen Bericht schreiben, so vielfältig waren die von den Referenten angestoßenen und den Teilnehmern eingebrachten Aspekte und Erfahrungen. Das heißt aber auch, dass jede*r etwas aus der Veranstaltung mitnehmen konnte und dieselbe durchweg als sehr erfolgreich bewertet wurde. (Eine ausführlichere Darstellung wird im nächsten Schuljahresbericht erscheinen, ein aktueller Bericht zur Arbeit des Inklusionsteams in Kürze als Elternbrief.)

Michael Schmalstieg


Montessori Inhouse – Qualifikation Deutsch II

Am Freitag und Samstag fand der nächste Baustein der Inhouse-Quali statt. Frau Heike Kahler war zu Gast um die Arbeitsweise in Deutsch an der Montessori Schule vorzustellen, auch im Hinblick auf die Oberstufe. Die Teilnehmer haben verschiedenste Methoden kennenlernen dürfen. Unter anderem eine Möglichkeit, das Thema Erörterung lebendig zu gestalten. Am Beispiel von Herbstgedichten näherten die Teilnehmer sich der Lyrik. Ein besonderes Erlebnis war es, eine Geschichte zu weben. Tatsächlich mit einem Webrahmen. Vielen Dank, Heike Kahler, für zwei lehrreiche und abwechslungsreiche Tage.

(Hakenberg)


Neuer Technik- und NWT- Raum der GMS

In den Herbstferien war es endlich so weit: Die neuen Möbel für unseren Technik- und NWT- Raum wurden geliefert. Die Möbel wurden so gewählt, dass sie später in den Neubau mit umziehen können. Neben einer Standbohrmaschine und einer Bandsäge steht diverses kleines Werkzeug zur Verfügung. Zum Beispiel Feilen, Sägen, Hammer, Schraubzwingen, Lötkolben und vieles mehr. Mittlerweile haben schon einige Schüler die neuen Geräte ausprobiert und sind fleißig bei der Arbeit. Durch das tolle Ordnungssystem ist die Motivation groß, etwas Neues auszuprobieren, aber auch die bestehende Ordnung zu halten. Die Schüler nehmen sich die Zeit, um neue Werkzeuge zu entdecken und deren Zweck zu erfahren.

(Hakenberg)


Gartenprojekt der Jakobusschule

Ein Team aus Schülern und Pädagogen hat sich eine Woche vor den Sommerferien Zeit genommen, um das neu gepachtete Gartengrundstück der Jakobusschule urbar zu machen. Das Grundstück befindet sich in der Nähe der Günther-Klotz-Anlage und der Weinbrennerschule. Zunächst haben wir uns mit der Fräse und unseren Händen erste Wege gebahnt. Eine Wasserpumpe auf dem Gelände wurde abgeschliffen und angemalt, nachdem ein altes Vogelnest herausgenommen. Leider gelang die Instandsetzung noch nicht ganz. Durch großzügige Spenden von Paletten und Geld konnten wir einiges andere bauen. Wir haben einen Kompost aus Paletten gebaut, dieser besteht aus drei Abteilen, damit man drei Jahre lang im Wechsel kompostieren kann. Nach und nach entstanden mehrere Sitzgelegenheiten und dreieckige Hochbeete. Im Garten haben wir wilden Wein entdeckt, der nun an Rankgittern weiter gedeiht. Eine Feuerstelle wurde ebenfalls angelegt. Es war eine arbeitsreiche, abwechslungsreiche und tolle Woche. Alle haben fleißig angepackt und wir freuen uns schon darauf, im Frühjahr weiter machen zu können. In Planung sind noch eine Hütte, mehr Sitzgelegenheiten, ein Außenklassenzimmer, die Instandsetzung der Außentoilette und vieles mehr. Wir bedanken uns noch einmal herzlich bei unseren großzügigen Spendern.

(Hakenberg)


Lesung des Autors Thomas J. Hauck in der Bücherei der Jakobusschule

Am Freitag, dem 26.10.2018 las der Autor, Schauspieler, Regisseur und Künstler Thomas J. Hauck in unserer Bücherei aus seinen Büchern vor.

Es war jedoch viel mehr als eine Lesung. Thomas J. Hauck riss Kinder und Pädagogen mit:
Er las, schauspielerte und erzählte.

Die Figuren seiner Bücher ließ er äußerst lebendig werden: Tilli aus „Die Sommersprosse“, die beiden „Bären“ aus „Der Gummibär und der Braunbär“ und Oma Frida aus „Oma Frida und das Seeungeheuer“. Sie alle begeisterten die großen und kleinen Zuhörer.

(Wörner)