Archive Dezember 2018

Besuch vom Nikolaus

Am 6. Dezember hat uns der Nikolaus in der Schule besucht. Weil wir aber so viele Kinder sind, war er in der ersten Freiarbeit im unteren Lernhaus und in der zweiten Freiarbeit im oberen Lernhaus. Der Kreis war ein bisschen chaotisch, aber die Gedichte waren toll. Die Weinachtsmaus war auch ziemlich toll. Eigentlich waren alle Gedichte toll. Manche haben ein bisschen Quatsch gemacht. Und am Schluss haben die Klassensprecher die Säcke abgeholt.

Geschrieben von Luisa und gemalt von Emma Ann (Leoparden)


In der Weihnachtsbäckerei…

Am Freitag, den 14.12.18, zeigte die SMV (der Schülerrat der GMS), was es heißt, gewählte Vertreter der Schüler und Schülerinnen zu sein. Mit verschiedenen Plätzchen verköstigten sie ihre Mitschüler und bedankten sich so für das Vertrauen und die Stimme eines jeden Einzelnen bei der Wahl im Oktober. Mit weiteren Aktionen mit und für die Schülerschaft wird sich die SMV im Laufe des Schuljahres zurückmelden…

(Topp)


Adventsgottesdienst der Gemeinschaftsschule

Am Freitag vor dem ersten Advent fand der diesjährige Adventsgottesdienst der GMS statt. In den Räumlichkeiten der freien evangelischen Gemeinde Karlsruhe feierten wir einen festlichen Gottesdienst, bei dem viele Schüler in Theater, Gesang und musikalische Begleitung mit eingebunden waren. Danke an das Team, das den Gottesdienst vorbereitet hat und danke an die FeG Karlsruhe, dass wir die Räumlichkeiten dafür nutzen durften.

(Hakenberg)


Der neue Snoezelraum der Evangelischen Jakobusschule ist ein Traum für die Kinder!

Von allen Kindern, LehrerInnen, ErzieherInnen und der Schulleitung sei an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die großzügige Unterstützung ausgesprochen!

Die Sonderschulpädagogin Frau Feigl hat den Raum geplant und war die treibende Kraft bei der Organisation. Sie ist sehr erfahren, hat auch schon im Ausland gearbeitet und all ihr Wissen in diesen Raum eingebracht.

Mit großem Engagement hat sie viele Fahrten zu Einrichtungshäusern und Baumärkten auf sich genommen und hat in Katalogen die Dinge ausgewählt, an die es besondere Anforderungen gab, wie beispielsweise schwer entflammbare Vorhangstoffe speziell für die Einrichtung von Schulgebäuden.

Als das meiste des Materials in Kisten bereitstand, wurden Eltern und Kinder in einer Wochenendaktion zusammengetrommelt, um den Aufbau voranzutreiben. Es wurde fleißig geklopft, gehämmert, geschraubt, geleimt, zusammengesteckt, einsortiert und aufgehängt. Neben den acht Eltern waren auch Lieselotte, Frieda, Merle und Rouven (Schüler) sowie ihre Geschwister anwesend und haben mit Feuereifer mitgestaltet.

Nach diesem Termin war aber lange noch nicht alles fertig. Eine Mutter hat beispielsweise zuhause noch Vorhänge genäht. Frau Feigl hat im Nachhinein zusammengerechnet, dass sie ca. 64 Stunden am Raum gearbeitet hat – was deutlich mehr war als sie ursprünglich veranschlagt hatte. Auch der Hausmeister Herr Huber hat sich mächtig ins Zeug gelegt und unterstützt, wo es nur ging.

Die Kinder sind absolut begeistert von der tollen Kugellampe, die ihre Farbe ändern kann. Kommentar: „Sowas habe ich noch nie gesehen!“.
Was auch besonders geliebt wird, ist der Hängestuhl. Hier heißt es: gemütlich schaukeln, kuscheln und einfach mal zur Ruhe kommen. Von den Spielkisten mögen die Kinder die Magic-Sand-Kiste und die Reis-Kiste am liebsten.

Komplett fertig gestellt wurde der Raum Mitte März, also kurz vor den baden-württembergischen Osterferien. Die Kinder durften ab diesem Zeitpunkt schon in den Raum und er wurde vor allem morgens beim offenen Ankommen genutzt.

Nach den Ferien soll nun die offizielle Einführung erfolgen, so dass die anderen SonderschulpädagogInnen, LehrerInnen und ErzieherInnen sich auch mit dem Material vertraut machen können. Dies wird Frau Feigl übernehmen. Zudem wird es eine Regelung für die Kinder geben, wann der Raum offen ist und wer ihn wie benutzen darf. Weil er so schön ist, würden gerne ganz viele Kinder auf einmal darin spielen, aber er ist ja ein Snoezelraum und soll auch als solcher genutzt werden.

J. Dahlinger


Anknüpfungspunkte InklusionVortrag und Seminar

Anfang März beteiligte sich die Evangelische Jakobusschule als Gastgeberin an einer besonderen Veranstaltung zum Thema „Inklusion“. Eingeladen hatte die „lag, Landesarbeitsgemeinschaft Gemeinsam leben – gemeinsam lernen“, zusammen mit der Elterninitiative EFI (Eltern und Freunde für Inklusion), zu einem Vortrag und einem Seminar. Der Vortrag fand am 1. März im Ständehaussaal und das Seminar am folgenden Vormittag in der Jakobusschule statt. Die Referenten waren Prof. Dr. Andreas Hinz und Ines Boban, die vor allem dadurch bekannt sind, dass sie den sogenannten „Index für Inklusion“ ins Deutsche übersetzt und durch verschiedene Publikationen bei uns bekannt gemacht haben.

Der Vortrag wurde von interessierten Eltern, Lehrern und Erziehern besucht, u.a. war das in der Jakobusschule jüngst gewählte Inklusionsteam vollzählig vertreten. Ganz praktisch ging es mit der Inklusion bereits an der Abendkasse los: Kinder mit und ohne Down-Syndrom kassierten. Nach den Begrüßungen durch die lag-Vertreterin Claudia Heizmann und Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup entfaltete das Referenten-Duo eine ganze Palette von „Anknüpfungspunkten“ – so das Thema der Veranstaltung: grundsätzliche Aspekte, Elemente aus dem „Index“ und internationale Beispiele aus der Praxis der Inklusion. Bei Letzteren wurde Sarah Heizmann, eine junge Frau mit Down-Syndrom, als Interview-Partnerin in den Vortrag einbezogen, auch dies ein Beispiel praktizierter Inklusion.

Von dem Seminar am folgenden Vormittag würde vermutlich jeder der zwanzig Teilnehmerinnen einen etwas anderen Bericht schreiben, so vielfältig waren die von den Referenten angestoßenen und den Teilnehmern eingebrachten Aspekte und Erfahrungen. Das heißt aber auch, dass jede*r etwas aus der Veranstaltung mitnehmen konnte und dieselbe durchweg als sehr erfolgreich bewertet wurde. (Eine ausführlichere Darstellung wird im nächsten Schuljahresbericht erscheinen, ein aktueller Bericht zur Arbeit des Inklusionsteams in Kürze als Elternbrief.)

Michael Schmalstieg