Archive Oktober 2018

Landschulheim Mondsteine (5. Tag)

Heute früh haben fast alle verschlafen. Als dann endlich alle beim Frühstück saßen und gefrühstückt hatten (es gab Croissants), ging es ans Packen und Putzen. Das hat alles gut geklappt. Bei der täglichen Hauskontrolle durch die Mitarbeiter vom Hof konnten die Häuser Punkte sammeln (z. B. für Mülltrennung und Sauberkeit). Heute haben wir unsere Urkunden bekommen. Alle Häuser haben zwischen 55 und 59 von 60 Punkten erreicht, was ein sehr beeindruckendes Ergebnis ist, meinten die Betreuer. Wir waren nochmal im Ziegen-Schweine-Gehege und im Hasenstall und haben uns von allen Tieren verabschiedet. Nach einer etwa zweieinhalbstündigen Busfahrt kamen wir müde, aber zufrieden wieder unversehrt an der Schule an.

Luna & Jella (Mondsteine Klasse 7)

Unsere Sternstunden waren:
das Bogenschießen im Saurier-Park (mehrfach) – die Seilbrücke, die wir über den Fluss gespannt haben (mehrfach) – der Kletterturm – dass ich geschafft habe, über den Überhang zu klettern – die Katzen – die Esel – dass wir in den Ziegenkäfig durften – das Lagerfeuer mit Stockbrot – dass wir die Kaninchen in ihr Außengehege tragen durften – dass wir gelernt haben, wie man sichert – die letzte Nacht – als wir beim Abendessen so viel mit Herrn Schreiber gelacht haben – als es am Lagerfeuer ganz ruhig wurde – das Eichel-Sammeln – der Kaiserschmarrn


Landschulheim Mondsteine (4. Tag)

Heute war unser letzter richtiger Tag im Landschulheim. Am Vormittag durften wir nochmal am Turm klettern. Ich habe es bis ganz nach oben geschafft! Ich habe auch einen Klassenkameraden beim Klettern sichern können, obwohl dieser größer und schwerer war als ich. Am Nachmittag waren wir im Saurierpark Bogenschießen. Da war zum Beispiel ein Tyrannus Saurus Rex, dem ich einen Pfeil in den Kopf und in die Brust geschossen habe.

Jakob (Mondsteine Klasse 5)

Am Abend haben wir Stockbrot am Lagerfeuer gemacht. In den letzten Tagen haben wir bereits Stöcke fürs Feuer und für das Stockbrot im Wald gesucht. Das Abendessen war wie immer auch gut, aber Stockbrot ist doch nochmal etwas Besonderes. Wenn die Sonne untergegangen ist, ist es zwar ziemlich kalt, aber das Feuer hat uns gewärmt. Außerdem konnten wir auf der Wiese noch etwas herumtoben.

Norell (Mondsteine Klasse 7)


Landschulheim Mondsteine (3. Tag)

Heute, am 3. Tag, haben wir eine Seilbrücke über den Fluss gebaut. Wir mussten Seile mit einem Flaschenzug zwischen den Bäumen spannen und anschließend mussten alle über den Fluss drüber balancieren. In unserer Mädels-Gruppe hat das super geklappt und wir waren schneller als die Jungs. Toll fand ich auch die Zeit im Eselgehege. Die Esel sind süß, ruhig und zutraulich. Wir haben mit den Eseln geschmust und sie gestreichelt.
Am Nachmittag haben wir uns mit Frau Hakenberg näher mit den Tieren beschäftigt, die hier auf dem Hof leben. Bei Frau Bayer haben wir im Rahmen unserer aktuellen Reli-Einheit über die Verantwortung geredet, die wir Menschen im Umgang mit der Schöpfung haben.
Nach dem Abendessen haben wir noch den Film Cats & Dogs geschaut. Der war sehr lustig!

Leonie (Mondsteine Klasse 6)


Landschulheim Mondsteine (2. Tag)

Der zweite Tag hat mit einer Runde Frühsport begonnen – natürlich nur für Freiwillige. Am besten fand ich heute das Essen. Das war besonders lecker! Zum Mittagessen gab es Kaiserschmarrn mit Apfelmus und beim Abendessen hat mir der Käse sehr gut geschmeckt. Beim Klettern durften wir heute am Turm klettern. Ich habe es bis ganz nach oben geschafft! Außerdem haben wir den Achterknoten gelernt. Mit dem Flaschenzugprinzip haben wir anschließend noch Seile zwischen den Bäumen im Wald gespannt, über die wir auch drüber balancieren durften.

Joel (Mondsteine Klasse 7)

Das Klettern heute hat viel Spaß gemacht! Wir haben gelernt, wie wir unsere Klassenkameraden am Turm sichern. Da hatten wir viel Verantwortung. In der Freizeit war es wie immer sehr lustig. Wir haben Versteck-Verbrannt gespielt, sogar mit den Mädchen. Am Nachmittag sind wir drei Stunden im Wald gewandert und haben Eicheln gesammelt. Am Ende hatten wir acht volle Eimer. Die Küchenfrau meinte nämlich, dass wir pro Kilo gesammelter Eicheln einen kleinen Geldbetrag bekommen. Davon können wir uns den Stockbrotteig für den letzten Abend finanzieren. (Nachtrag Frau Bayer: Insgesamt kamen über 60 kg Eicheln zusammen.)

Matthis (Mondsteine Klasse 7)


Landschulheim Mondsteine (1. Tag)

Heute sind wir ins Landschulheim auf den Rappenhof nach Gschwend gefahren und gut angekommen. Wir wohnen in kleinen Hüttchen, in die wir uns zurückziehen können, wenn wir etwas Ruhe brauchen. Uns gefällt es bisher sehr gut, weil es viele Tiere gibt, der Kletter-Workshop Spaß gemacht hat und wir auch ein bisschen Freizeit haben, um mit unseren Freunden zu spielen. Das Gelände ist sehr groß und man kann viele Aktionen machen: auf dem Spielplatz spielen, Trampolin springen und die Tiere in ihren Gehegen zu besuchen. Das Highlight vom heutigen Tag waren für mich, als die Alpakas auf mich zukamen und aussahen, als ob sie spucken würden. Das haben sie aber zum Glück nicht gemacht.

Matteo (Mondsteine Klasse 7)

Auch das Eselstreicheln war ein besonderer Moment. Danach hatten wir ganz graue Hände vom Staub, der auf dem Eselfell war. Das Wetter war super! Strahlender Sonnenschein und blauer Himmel den ganzen Tag. Hoffentlich wird das die nächsten Tage so bleiben. Im Kletter-Workshop haben wir heute Vertrauensspiele gemacht. Wir wurden von den anderen nach oben gehoben. Da musste man den anderen schon vertrauen. Das war sehr aufregend, hat aber gut geklappt.

Léane, Helene, Lena (Mondsteine Klasse 7)


Revolutionäre des 21. Jahrhunderts?!– eine Exkursion ins Badische Landesmuseum mit Ausblick auf das Theaterprojekt der Smaragde

In vielen Bereichen des Lebens wird mit dem Gedanken des Revolutionären geworben – neues Haarpflegemittel, eine Revolution in der Automobilindustrie oder die grüne Revolution mit der E-Mobiltät der Deutschen Bahn. Was verbirgt sich hinter diesem Gedanken der Revolution, dass dieser immer wieder benutzt wird und Aufmerksamkeit erzielt? Am Dienstag, den 02. Oktober 2018 erkundeten die Smaragde (Klasse 8) der Gemeinschaftsschule die Sonderausstellung Revolution! im Badischen Landesmuseum. Mit einer Führung wurden sie durch das Museum geleitet, als Einstieg mit einem Film mit ebendiesen Fragen und als Abschluss mit einem Workshop, bei dem die Schüler und SchülerInnen Gedanken, Sprüche und Slogans einer Revolution auf Beutel aus Jute drucken konnten. Die Forderungen, Ziele und Ursachen von Revolutionen sollen auch im weiteren Verlauf des diese Woche gestarteten Theaterprojekts dienlich sein. Was hat Menschen dazu bewegt, aufzubegehren und sich gegen Obrigkeiten zu wenden und was kann jeder Einzelne für eine gerechtere Welt beitragen? Hierzu werden die Smaragde in den nächsten Wochen gezielt nach Fragen und möglichen Antworten suchen. Im Januar findet dann die Präsentation dieser Ideen als Theater oder Installation oder Ausstellung statt.

(Topp)


Landschulheim Saphire 2018: Natur-Erlebnis-Zentrum Wappenschmiede im Pfälzer Wald

Unser Ausflug in den Pfälzer Wald startete am Montag, den 24.09.2018. Obwohl es etwas kühl war, schien die Sonne und so sollte es auch den ganzen Tag bleiben. Auf dem Weg ins Natur-Erlebnis-Zentrum Wappenschmiede fuhren wir durch kleine idyllische Pfälzer Dörfer und sahen sogar Büffel auf einer Weide.

Angekommen im Pfälzer Wald starteten wir unser Programm nach dem Mittagessen mit einem Baumwipfelpfad, der sich direkt hinter dem Haus befand. Hier konnten die Kinder über Hängebrücken laufen und sich die Geräusche verschiedener Waldbewohner anhören. Die große Rutsche am Ende des Baumwipfelpfads war sehr beliebt, diese konnte man mit Filzmatten, die wir am Eingang bekommen hatten, hinunterfahren. Nach einer kurzen Ruhepause fand nachmittags noch eine Biosphären-Wanderung statt. In einem Tal warteten verschiedene Stationen auf die Kinder, so konnten sie sich beispielsweise im Weitsprung üben und ihren Sprung mit den Sprungdistanzen von verschiedenen Tieren vergleichen. Nach dem Abendessen durften sich die Kinder den ganzen Abend am Spieleschrank bedienen. Manche spielten Schach, andere Twister oder Dame. Ein sehr beliebtes Spiel, das auch an den anderen Tagen gern gespielt wurde, war „Werwolf“.

Der zweite Tag begann mit einer Luchs- und Wildkatzenexpedition. Hierzu erhielten wir zunächst noch in der Wappenschmiede einen Einblick in das Leben der Luchse und Wildkatzen im Pfälzer Wald, bevor die Kinder selber in die Rolle einer Wildkatze schlüpfen durften und erfahren konnten, wie es sich anfühlt, die Welt mit Tasthaaren zu erkunden. Anschließend ging es in den Wald, wo die Veranstalter verschiedene Spiele rund um Wildkatze und Luchs vorbereitet hatten. So konnten die Kinder beispielsweise unterschiedliche Hufabdrücke im Wald suchen und diese dann den Waldbewohnern zuordnen. Eine Wildkatze oder einen Luchs bekamen wir erwartungsgemäß leider nicht zu Gesicht. Nach dem Mittagessen konnten sich manche Kinder auf dem nahe gelegenen Abenteuerspielplatz austoben, während andere sich lieber auf den Zimmern unterhielten oder Karten spielten. Nachmittags wurde dann eine Waldrallye veranstaltet. An diesem Abend fand auch ein Film-Abend statt. Die Kinder hatten sich hierauf sehr gefreut und so manches Heimweh konnte mit der Aussicht auf einen lustigen Film-Abend gelindert werden.

Am nächsten Morgen ging es wieder in den Wald – eine Schatzsuche stand an. Am dritten Tag in Folge hatten wir Glück mit dem Wetter und auch heute strahlte die Sonne durch den Laubwald. Überall waren wir von Sandsteinfelsen umgeben und so ging es hoch und runter, immer auf der Jagd nach dem nächsten Hinweis auf die Schatzkiste. Dazwischen wurde viel gelacht und es war schön zu sehen, dass sich schon viele Freundschaften gebildet hatten.

Nachmittags konnten die Kinder auf einer Wiesen-Safari mehr über die Pflanzen und Tiere auf unseren heimischen Wiesen erfahren. Mit Lupenbechern suchten sie sich Tiere – Kellerasseln, Raupen, Spinnen, Grashüpfer und Grillen und machten anschließend auch eine Apfel-Verkostung (von Streuobstwiesen). Den restliche Nachmittag verbrachten wir auf dem Abenteuerspielplatz. Nach dem Abendessen fand eine Nachtwanderung statt, auf der die Kinder viele Fledermäuse sehen konnten und auch lernten, Tierlaute zu imitieren.

Am Tag der Abfahrt besuchten wir das Biosphärenhaus, wo die Kinder viele Möglichkeiten hatten, die Natur des Pfälzer Waldes interaktiv zu erkunden. Nach dem Mittagessen fuhren wir wieder nach Hause und erreichten nachmittags etwas erschöpft, dafür mit schönen Erinnerungen und neu geschlossenen Freundschaften die Schule.

….Fotos folgen noch…

Berz