Archive Juli 2018

Projekt soziales Engagement

Am Mittwoch 18.7.2018 haben die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs sieben ihr Projekt „Soziales Engagement“ vorgestellt. An zahlreichen Marktständen präsentierten sie in vielfältiger Weise, ihre Einsatzstellen, ihre Erfahrungen und ihre gewonnenen Erkenntnisse. Die Schülerinnen und Schüler beeindruckten das interessierte Publikum mit ihrem selbstbewussten Auftreten, ihren größtenteils sehr ansprechend gestalteten Marktständen und ihren fachkundigen Auskünften.

(Schassner-Weber)


Open Code – auch Thema in WBS

Sich virtuelle Welten erschließen und durch Interaktion ein Kunstwerk erst entstehen lassen: Das ermöglicht besonders kompakt die Ausstellung „Open Codes“ des Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) Karlsruhe, die der Jahrgang 7 der Saphire im Fach WBS am 06.07.2018 besucht hat. Durch eine Führung erhielten wir einen groben Gesamtüberblick über die Ausstellung und konnten im Anschluss bei einem Programmmier- Workshop tiefer in die Materie einsteigen.

(Schassner-Weber)


Ausflug nach Wissembourg

Kurz vor dem Ende des Schuljahres wurde es Zeit, dass die 6. Klässler der Mondsteine und der Saphire ihre erworbenen Französischkenntnisse auch einmal „in live“ anwenden. Dafür fuhren wir am Donnerstag, den 12. Juli, nach Wissembourg, wo wir dank einer tollen Schnitzeljagd, geplant von einer Schülerin, die in Wissembourg wohnt, viele interessante Dinge entdecken durften. So zum Beispiel das maison du sel mit seinem imposanten Dach, la petite venise (Klein-Venedig) und die boulangerie Brunck, bei der wir uns mit Eclairs und anderen Köstlichkeiten eindeckten. Zum Mittagessen kehrten wir in ein Restaurant zum Flammkuchen essen ein. Am Nachmittag war noch kurz Zeit, sich mit Souvenirs (Schokolade, Seife, Macarons…) einzudecken, bevor wir wieder zurück nach Karlsruhe fuhren. Es war wirklich ein schöner Tag mit vielen Eindrücken und Erlebnissen, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden.

(Bayer)


14 neue Schulsanitäter ausgebildet

Endlich ist es geschafft! In den letzten Wochen absolvierten vierzehn motivierte Schüler und Schülerinnen erfolgreich ihre theoretische, praktische und mündliche Schulsanitäter-Prüfung. Nun freuen sich die frisch ausgebildeten Sanitäter darauf, im Notfall den Schülerinnen und Schülern zu helfen und bei schulischen Veranstaltungen den Sanitätsdienst zu stellen.

Neben einer theoretischen Ausbildung, in der die Anatomie des Körpers und Ursachen verschiedener Krankheitsbilder genauer untersucht wurden, kam natürlich auch die praktische Anwendung nicht zu kurz: geübt wurde die Herz-Lungen-Wiederbelebung, die Seitenlage, der Druckverband und das richtige Verhalten in zahlreichen andere Notfallsituationen anhand von Fallbeispielen.

(Bayer)


Unsere Patenkinder in Uganda

Die Projekthilfe Uganda e.V. ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, der in Uganda ein Entwicklungsprojekt mit Schulen, Berufsausbildung und einem kleinen Krankenhaus betreibt.
Die Mitarbeiter arbeiten alle ehrenamtlich; Flüge werden privat finanziert. Es entstehen keinerlei Verwaltungskosten.

84 % der Ugander leben im Buschland und 40 % in bitterer Armut. In dieser Gegend haben fast ein Viertel der Jugendlichen Aids. Man lebt in sehr kleinen Häuschen, die mit alten Wellblechstücken oder Gras belegt sind. Fenster gibt es keine oder sie sind zugenagelt. Vielleicht gibt es 1-2 Bettgestelle, oft gibt es nichts, nicht einmal Wolldecken. Gekocht wird auf 3 Steinen und zwar das, was um das Haus herum wächst. Oft bleibt nichts zum Verkaufen und so ist dann weder Schulgeld da noch Geld für lebenswichtige Medizin. Todesursache Nr. 1 sind Infektionskrankheiten durch unhygienisches Tümpelwasser, Nr. 2 ist Malaria und Nr. 3 Aids. 6,9 % der unter 5- jährigen Kinder sterben. Viele sind unter- oder fehlernährt, was bei kleinen Kindern zu geistigen Defiziten führen kann. Auch die Müttersterblichkeit ist hoch. Sehr viele Kinder werden von den Großmüttern versorgt, weil die Eltern gestorben sind.

Tief im Busch gibt es keine richtigen Schulen, so dass keine ausgebildeten Lehrer in dieses Gebiet kommen. Oft werden sie nicht bezahlt, weswegen sie nur ab und zu unterrichten. So bleiben viele Kinder nach vier Jahren zu Hause und können kaum schreiben. Die Jugendlichen sehen keine Chance und wandern ab in die Slums der Städte. Die Mädchen landen dann oft als Prostituierte und die Jungen in Diebesbanden.

Hilfe zur Selbsthilfe verbessert die Gesundheitsversorgung, ermöglicht einfache Berufsausbildungen und unterstützt bessere Anbaumethoden. Die Projekte werden so gestaltet, dass sie sich alle einmal selbst tragen. Hierzu zählen landwirtschaftliche Kurse für Bauern, der Bau von Brunnen mit sauberem Trinkwasser, HIV-Projekte für Jugendliche und Erwachsene, Herstellung und Verkauf von Bio-Briketts (Frauenprojekt) und der Aufbau einer Metzgerei (Männerprojekt mit Kreditsystem). Der Aufbau eines Krankenhauses mit 100 Betten hat die Gesundheitsversorgung enorm verbessert.

Der Verein hat inzwischen mehrere Schulen aufgebaut. Für die ganz Kleinen gibt es die Möglichkeit, eine zweijährige Vorschule zu besuchen. Anschließend können die Kinder von der Klassenstufe 1 bis 7 in einer der beiden Volksschulen unterrichtet werden. Danach gibt es die Möglichkeit, die weiterführende Schule bis zur Klasse 13 zu besuchen. Außerdem gibt es eine Gewerbeschule für mittlerweile acht Berufe. Die Schulen finanzieren sich über Spenden und Patenschaften.

(Quelle: Homepage Projekthilfe Uganda e.V.)

Auch die Evangelische Jakobusschule hat mittlerweile vier Patenschaften für Kinder in Uganda übernommen. Der jüngste Schüler besucht die zweite Klasse, das älteste Mädchen bereits die Klasse 7.

Die Kosten für diese Kinder werden in erster Linie durch den Förderverein getragen, der diese aus Spenden deckt. Von den Beiträgen wird sowohl das Schulgeld, als auch eine warme Mahlzeit pro Tag finanziert.

Auch unsere Schüler beteiligen sich aktiv an der Pflege der Patenschaften. Es werden regelmäßig Briefe in englischer Sprache verfasst und nach Uganda geschickt. Außerdem organisieren die Schüler Spendenaktionen, beispielsweise durch die Organisation von Bastelbasaren oder musikalischen Darbietungen. Auch in unseren Gottesdiensten geht die Sammlung der Kollekte regelmäßig an unsere Patenkinder.

Bei vielen Schülern besteht ein großes Interesse, sowohl an den Patenkindern im Speziellen als auch dem afrikanischen Kontinent im Allgemeinen. So erleben wir den Kontakt zu dem Verein und den Kindern in Uganda als sehr bereichernd für unseren Schulalltag.

Wenn Sie Interesse haben, die Patenschaft für ein Kind in Uganda zu übernehmen oder sich näher über den Verein informieren möchten besuchen Sie die Homepage www.projekthilfe-uganda.de.

Ansprechpartnerin an unserer Schule ist Frau Peters.

(Peters)